"Ich bin doch kein Heini!?"
Workshop Multiplikatorenschulung Seminar

Programm
Hier wird das Verhalten gegenüber Fremden in ca. 45 Minuten anhand verschiedenen Situationen Vor- und Grundschülern spielerisch - ohne Beisein der eigenen Eltern - nahegebracht.


Positives Verhalten wird durch die Handpuppe "Heini" bei den Kindern verstärkt.
Eine zugehörige Elterninformation wird dringend empfohlen, denn die Vorstellung des Programms, seiner Hintergründe und die Durchführung von Rollenspielen zum Vorbildverhalten sind der Schlüssel zur Verhaltensänderung /-bestärkung bei Kindern.

Konkurrenz
Verschiedenste behördliche Einrichtungen, Vereine und Firmen betätigen sich auf diesem Feld, wobei körperliche Gegenwehr dort fälschlicherweise oft im Vordergrund steht.

Stärken
Das Medium Puppe ist bei "Ich bin doch kein Heini!?" für Kinder einzigartig, da sehr anziehend. Die Kinder zeigen "Heini" Verhaltensweisen, die eindeutig im Bereich des Selbstvertrauens und des Selbstbewusstseins liegen.
Seitens des Moderators fließt polizeiliches Erfahrungswissen gepaart mit kompetenter, sozialpädagogischer Entwicklung und Begleitung ein.

Methodik / Didaktik
Mach niemandem auf, steig zu keinem Fremden ein, geh mit Niemandem mit!" sind bekannte und praktizierte, elterliche Verhaltensregeln. Doch: Wer ist fremd?
Der Nachbar, der Vater der Kindergartenfreundin?
Das kanadische Präventionsprogramm "Feelings Yes - Feelings No" bietet durch eine Fragenstraße die Möglichkeit, den durch o.g. Aufforderungen entstandenen Druck zu mindern, da das Kind immer Entscheidungsalternativen hat.
Es wird zwar das Verhalten gegenüber Fremden an der Haustür, im Auto oder am Spielplatz gezeigt. Kinder können das Erlernte jedoch problemlos in den sozialen Nahraum übertragen.
Rollenspiele als Spiegel in der Elterninformation